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Max. K. History - INTERCAMP in Baden-Söllingen und Sommerlager in Prüm (1989)


Max. K. History - INTERCAMP in Baden-Söllingen und Sommerlager in Prüm (1989)

Das INTERCAMP zu Pfingsten wird nun für die Juffis und Pfadis zum festen Bestandteil des Pfadfinderjahres. Die kanadischen Pfadfinder waren die Ausrichter für das Lager in der Nähe von Baden-Baden. Wir reisen wieder mit dem Zug an, wobei dieses Jahr das Material von Michael Teubner mit Auto und Hänger gebracht wird. Bei der Ankunft staunen wir nicht schlecht, denn wir sollen unsere Zelte mitten in einem Wald aufstellen. Das Programm der Kanadier ist ein echtes Highlight. Der erste Tag startet mit einer Orientierungswanderung über 20km, in deren Verlauf einige Aufgaben in Sachen Erste Hilfe, Spurenlesen, Bogenschießen – natürlich mit selbst gebauten Bögen – zu lösen waren. Am zweiten Tag gab es weitere Aufgaben zu lösen, bei denen Ausdauer, pfadfinderisches Können und Geschick gefragt war. Am nachhaltigsten blieb uns der Bau eines drei Meter hohen Dreibeins in Erinnerung. Dieses Dreibein durfte nur mit Knoten errichtet werden und sollte am Ende drei Pfadfinder tragen können. Wir knoteten und knebelten was das Zeug hielt. Bei der anschließenden Abnahme unterzogen die Punktrichter unser Bauwerk einer harten Belastungsprobe. Der Ausspruch „There must be nails in it!“ (Da müssen Nägel drin sein) blieb uns als Lob in Erinnerung. Dann mussten wir auch schon, wie die anderen 2.000 Pfadfinder, die Heimreise antreten. Auf der 20km langen Wanderung zum nächsten Bahnhof schwelgten wir noch in Erinnerungen von diesem INTERCAMP.
Im Mai und im September sind wir auf unserem Zeltplatz in Dedenborn zu Wochenendlagern mit dem Stamm. Beim ersten Lager bauen wir eine Seilbahn, bei der es durch einen technischen Defekt zu einem Absturz von Henning während der Fahrt kommt. Nach dem ersten Schreck sind wir froh, dass Henning keine lebenslangen Verletzungen davongetragen hat. So gab es für ihn eine Woche leckeres Essen im Krankenhaus.
Unser Sommerlager führt 17 Kinder und 4 Leiter in schöne Holz-Wigwams nach Prüm. Die beiden regulären Leiter Joe und Ulli (Ulrike Offermann) werden dabei von Joes Schwester Ursel und einem Freund, Thomas Mathar (besser bekannt als „Flens“) unterstützt. Nur 6 Tage dauert das kürzeste Sommerlager in unserer Stammesgeschichte. Wir waren gerne im benachbarten Freibad und besuchten den Eifelzoo. Auf der Erkundungsstafette durch Prüm gab es viele lustige Fragen zu beantworten: „Wo gibt es Kakerlaken im Salat?“ – „Wie hieß die Frau von Papst Johannes Paul I.?“ Dieses Rätsel beschäftige einen Pfadfinder nicht lange. Aber nicht, weil der Kleine auf Anhieb darauf gekommen wäre, dass ein Papst ehelos ist. Auf solch vage Spekulationen ließ er sich nicht ein. Nach scharfer Überlegung steuert er das nächste Pfarramt an, das ihm eine sichere Auskunft geben konnte. Zeitgleich mit uns, wollte damals auch der Bundespräsident Richard von Weizsäcker in Prüm sein. Viele Dinge aus dem Lager finden sich noch in den nächsten Jahren, wie z.B. „Pfadfinder op Tour“, das Volleyballspiel, das Lagerlied der Mädchen „Corny ist Müsli…“ und ein Namenssticker „Hildegard“ – es war eine schöne Zeit!
Für viele in unserem Stamm gehört das Adventslager in Ettelscheid zur festen Tradition. In diesem Jahr ist Ettelscheid zum ersten Mal das Ziel für unser Adventslager Damals ist der Ort noch den allermeisten völlig unbekannt. Damals fahren wir noch für eine Nacht von Samstag bis Sonntag. Und es gibt „Samstagsschüler“ die erst am Samstag nachgebracht werden. Wir haben wieder viel Spaß, machen eine Nachtwanderung und später gibt es Bratäpfel.

Geschrieben von Admin am 20.05.2022

Max. K. History - INTERCAMP in Sennelager und Adventslager Küchelscheid (1988)


Max. K. History - INTERCAMP in Sennelager und Adventslager Küchelscheid (1988)

In der Rückschau der Jahre, wirkt so manches über die Zeit legendär. Aber vielleicht trifft dies besonders auf unsere Teilnahme am INTERCAMP 1988 in Sennelager zu. Warum? Ein Leiter macht sich mit einer Gruppe von Jungpfadfindern und Pfadfindern auf den Weg Richtung Paderborn. Wie kommen wir dahin? Passt nicht in ein Auto, für die Eltern zu weit, ein Bus zu teuer, fahren wir mit der Bahn, umsteigen inclusive. Und inclusive eines Fußmarsches vom Bahnhof zum Campgelände. Logisch, dass wir neben unserem persönlichen Gepäck auch Zelte, Kocher und Verpflegung tragen. Nebenher war eine Nacht so frostig, dass uns das Wasser im Kanister fror. Und damals hatten die meisten einen Steppdecken-Schlafsack. Nicht so leicht und temperaturtauglich wie heute. Die Aufzählung ließe sich noch erweitern. Hat es sich gelohnt? Jaaa! Denn diesmal sind die englischen Pfadfinder für das Programm verantwortlich. So gab es Highland Games und die Operation Brownsea, bei der es viele Aufgaben zu lösen gab. Toll, dass unser Subcamp dabei gewonnen hatte. Wer war damals dabei? Schaut mal in die heutige Leiterrunde, wer alles eine 4 beginnend im Alter hat. Die können berichten, es war einfach legendär!
In der Chronik des Jahres findet sich noch eine ausgefallene Teilnahme an einem Seifenkistenrennen der Pfadfinder in Krefeld Hüls, ein Wochenende auf unserem Zeltplatz in Dedenborn und der schon obligatorische MISSIO-Sonntag.
Gerade erst haben wir den Zeltplatz Dedenborn in Verwaltung übernommen, da verfügt eine Behörde des damaligen Kreises Aachen die Schließung des Zeltplatzes. Der Betrieb im Landschaftsschutz sei nicht erlaubt. Wir können uns zu einem späteren Zeitpunkt einigen.
Das mittlerweile schon traditionelle Adventslager führt uns in diesem Jahr nach Küchelscheid. Im dortigen Haus erhalten wir Besuch vom Nikolaus. In Erinnerung bleibt auch die Nachtwanderung, bei der es an diesem Abend so dunkel ist, dass man kaum die Hand vor Augen sieht. Der geplante Weg ist aufgrund dieses Umstandes auch für die Leiter kaum zu finden, denn Taschenlampen sind ja streng verboten. Bemerkenswert ist auch, dass nun nach einiger Zeit Pause drei Altersstufen – Wölflinge, Jungpfadfinder und Pfadfinder teilnehmen.

Geschrieben von Admin am 15.05.2022

Max. K. History - Neuer Vorstand, erste Teilnahme INTERCAMP und die Mühle Wissel (1987)


Max. K. History - Neuer Vorstand, erste Teilnahme INTERCAMP und die Mühle Wissel (1987)

Seit der Gründung 1972 hat die Familie Koop die Pfadfinder Lammersdorf stark geprägt. Das Vorstandsamt ging irgendwann vom Vater Hajo auf den Sohn Hanjo über. Ende des Jahres 1986 teilt uns Hanjo mit, dass er aus privaten Gründen nicht mehr im Stamm aktiv sein möchte. So galt es dieses Amt neu zu besetzen. Viel Auswahl gab es nicht. Die 4-köpfige Leiterrunde hätte bequem im VW Käfer tagen können. So wurde im Januar 1987 Joachim Strauch und Rainer Lax von der Stammesversammlung in den Vorstand gewählt. Wir danken der Familie Koop für die lange aktive Führung unseres Stammes.
Durch alte Kontakte von Rainer Lax erfahren wir von einem internationalen Pfadfinderlager in Krefeld – dem INTERCAMP. Wir sind sofort begeistert und wollen Teil der über 2.000 Pfadfinder aus verschiedenen Nationen sein. So fahren wir über die Pfingsttage zum ersten Mal zum INTERCAMP. Das INTERCAMP selbst hat in diesem Jahr schon sein 20-jähriges Jubiläum. Aufgrund dieser Tatsache gibt es dann auch am Ende des Lagers außer dem obligatorischen Abzeichen eine gelbe Kunststofftasse. Wo eine solche gelbe Tasse heute noch zu finden ist? Jedenfalls war der Kontakt mit den vielen anderen Pfadfindern aus den Niederlangen, Großbritannien, Amerika, Kanada und Belgien schon etwas ganz Besonderes. Da war das angebotene Programm beinahe schon fast Nebensache. Für uns steht jedenfalls fest, beim nächsten Mal wollen wir wieder mit dabei sein.
Die alte Windmühle Wissel ist unser besonderes Ziel für das Sommerlager. Der kleine Ort Wissel liegt in Sichtweite zu der damaligen Wiederaufbereitungsanlage Kalkar im Münsterland zwischen Emmerich und Xanten. Die 21 teilnehmenden Wölflinge und Jungpfadfinder werden von den Eltern zu diesem Ziel gebracht und wieder geholt. Die Mühle ist für die meisten der Teilnehmer auch der Schlafplatz. Die älteren Juffis schlagen neben der Mühle ihre schwarzen Zelte auf. Auf dem Programm des Sommerlagers standen eine Besichtigung des Römerparks in Xanten und eben jener Wiederaufbereitungsanlage in Kalkar. Natürlich besuchten wir auch gerne den nahe gelegenen Wisseler See. Der Höhepunkt des Sommerlagers ist für unsere Juffis eine mehrtägige Hike. Zum ersten Mal in ihrem Pfadfinderleben machten sie sich mit dem Rucksack auf, zu einer mehrtägigen Wanderung. Ausgerüstet mit Karte und Kompass, traten sie den Weg an, den vorher abgesprochenen Übernachtungsplatz zu finden. Unterwegs sollten noch einige Aufgaben gelöst werden, was auch Einfluss auf die Streckenplanung hatte. Abends erhielt die Gruppe dann Besuch von ihrem Leiter, der nach dem Rechten schaute. Nach dem Abschlussfest am letzten Abend, war es schon wieder Zeit abzureisen, auch wenn einige gerne noch länger geblieben wären.

Geschrieben von Admin am 08.05.2022

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