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Die Geschichte des Waggon - Teil 2

Pfadfinder Lammersdorf wollen Trägerschaft übernehmen ...

Die Idee war geboren und entwickelte sich im Laufe der Zeit vor allem dadurch, dass trotz noch einmal aufgenommener Suche keine geeigneten Räumlichkeiten gefunden wurden, aber auch durch das Flair, das eine solche Örtlichkeit auf alle Beteiligten ausübte, zu einer konkreten Vorstellung.

Spontan hatten wir, die Pfadfinder, schon bei diesem Treffen signalisiert, dass wir prinzipiell bereit wären, die Trägerschaft zu übernehmen.

Die Suche nach einem geeigneten Waggon gestaltete sich dann doch ein wenig schwierig. Durch Kontakte von Eltern zur Deutschen Bahn AG wurden alte Bundesbahnwaggons aufgespürt. Diese waren allerdings, bedingt durch Ihren Zustand und ihre Größe, nicht zum Ausbau geeignet.

Daher stand diese Idee schon auf der Abschussliste, als wir die Information bekamen, dass die Vennbahn in Raeren auf dem Bahnhof eine Reihe alter Waggons stehen hatte.

Der Kreis streckte seine Fühler aus, und unter Mithilfe des Gemeindedirektors und des Ministers für die deutschsprachige Gemeinschaft gelang es, die Vennbahn von der Idee zu überzeugen und die Zusage für einen Waggon zu erhalten. Mittlerweile hatten wir, die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg Stamm Maximilian Kolbe e. V., uns nach heftigen internen Diskussionen (die Abstimmung ergab ein Ergebnis von 6 ja ,1 nein und 1 Enthaltung) dazu entschlossen, dem Kreis Aachen die Trägerschaft für das Projekt anzubieten.

Bei der nächsten Ortsteilkonferenz wurde dem Kreis unser Angebot unterbreitet: Trägerschaft und Übernahme der Renovierung bei gleichzeitiger Nutzungsgarantie für unsere Trupparbeit. Hinzu kam die Klausel, die uns im Notfall die Möglichkeit gibt, den Waggon und die damit verbundene Arbeit abzugeben.

Dies wäre der Fall, wenn die Arbeit des Stammes durch die Zeit, die die Arbeit am Waggon in Anspruch nimmt, gefährdet wäre. Diese Formulierung war die notwendige Bedingung für unsere Leiterrunde, dem Projekt zuzustimmen .

Der Kreis war mit unserem Angebot einverstanden und sicherte uns die Unterstützung von Honorarkräften zu, wenn wir besondere Projekte durchführen wollten. Unterstützung wurde uns auch von den Jugendlichen der Evangelischen Kirchengemeinde, vom Judo- und JuJutsu-Club Lammersdorf sowie vom THW zugesichert. Leider zeigte sich später, dass nur das THW seine Zusage einhielt. Da wir das zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht wussten, gingen wir mit dem guten Gefühl an die Sache, nicht alleine zu stehen.

Weiter zu Teil 3: Erste konkrete Planungen beginnen ...