News von Max. K.

Pfadfinder im Rosenmontagszug


Pfadfinder im Rosenmontagszug

Natürlich sind wir Lammersdorfer Pfadfinder nicht nach unserer "KG-Waggonsitzung" am Karnvalsfreitag mit dem Karneval fertig.

Am Rosenmontag gingen wir wieder im Lammersdorfer Rosenmontagszug mit.

Unsere Rover, die die Teilnahme am Zug planen und thematisch vorgeben, haben sich als Motto Märchen gewünscht.
So konnte jede Stufe ein anderes Märchen als Motto nutzen.

Es wuselten dann bei Minusgraden und leichtem Schneetreiben Zwerge, Schneewitchen, Prinzen und einige andere Gestalten zwischen unseren beiden "Wagen" hin und her und warfen ordentlich "Kamelle".

Anschließend ging es dann natürlich noch ins Zelt...

Die letzten Märchengestalten haben dann noch den DJ mit "zu Ende gesungen".





Geschrieben von Thomas am 12.02.2013

"KG Waggonsitzung" wiedermal ein Erfolg


Auch dieses Jahr war es auf Karnevals-Freitag nicht überall in Lammersdorf ruhig.
Bereits zum 10. Mal lud die „KG-Waggon“ in ihre "Blechbüchse" zur „KG-Waggonsitzung ein“.
Viele sind der Einladung gefolgt. So konnten wir neben etlichen Pfadi-Eltern auch wieder die „Funkengarde“ als Dauergäste und etwas später unseren Prinzen Thomas III. nebst Gefolge begrüßen.

Das Programm konnte sich wieder einmal sehen lassen.

Den Auftakt machte unsere eigene Band – in etwas anderer Besetzung – JaToBo. Sie heizten den jecken Karnevalsfreunden mit kölsche Töne und rockigen Einlagen ein, so dass die Stoßdämpfer des Waggon nochmal richtig gefordert wurden.

Als Dauergast in unserer Bütt ist der Barde ausm Pohl, der wohl der einzige Büttenredner ist, der seine Texte noch mit der Hand schreibt und täglich seine Handschrift ändert :-) . Er hatte wieder viel zu berichten und zog natürlich den, die oder das auch mal durch den Kakao.

Später dann präsentierte er mit seinem „Wanderradio Sepp“ noch seine musikalischen Qualitäten mit Evergreens wie „Chococroissant“ und neuem Liedgut.

Der „Feldmeister und sein Pfadi“ zeigte, wie unsere Pfadis heutzutage „gedrillt“ werden und welches Wissen in ihnen steckt.

Das „Ehepaar Erna und Heinz“ wuchteten sich auch trotz ihres Alters noch auf den „Bühnentisch“ und ließen einen Einblick in ihren nunmehr 85-jährigen Ehealltag zu.

Eine weite und sicherlich strapazierende Anreise hatte unsere „Sachsen-Sändüü“, die sich mit ihrem Dialekt durch die Karnevalsjecken und ihre Lachmuskeln reimte, nüsch.

Natürlich gab es auch bei der „KG-Waggon-Sitzung“ Ehrenhutträger. Es wurde wieder ein neuer Ehrenhut verliehen, nämlich an den Sepp. In seiner Dankesrede sagte er, als Mitgründer der KG-Waggonsitzung warte er schon lange auf diese verdiente Auszeichnung und dankte schließlich seinen Eltern für seine Zeugung.

Das Highlight des Abends und mit Spannung erwartet war natürlich die Tanzeinlage unserer Showtanzgruppe „Green Silverstars“. Sie zeigten wieder eine tolle Darbietung und tänzerisches Geschick, untermalt mit harten und weichen Klängen von „Seven Nation´s Army“ und „Weil ich ein Mädchen bin…“

Alle Akteure erhielten als kleines Dankeschön natürlich auch einen „Aquana-Gutschein“ ;-)

Abschließend kann man wieder einmal sagen, dass es eine gelungene und tolle „KG-Waggonsitzung“ war, die bis in die frühen Morgenstunden angedauert hat.

Dankeschön allen Akteuren und Helfern, die die KG-Waggonsitzung zu dem machen, was sie ist, unseren Dauergästen der Funkengarde, unserem Prinzen Thomas III. nebst Gefolge und unserem Conférencier Snickers, der wieder hervorragend durch die Sitzung geführt hat.

Wir freuen uns auf die nächste „KG-Waggonsitzung“ im Jahre 2014, wenn es heißt:

„1x11 Jahre KG-Waggon“ – wenn das nicht ein Grund zu feiern ist…

Eine Sache noch zum Schluss:
In einer mehr oder weniger spontanen Prinzenproklamation haben wir am Karnevalssamstag nicht einen Karnevalsprinzen, sondern einen Karnevalskaiser gekürt, den Chrisi.
Wir freuen uns auf seine Regentschaft in der fünften Jahreszeit!

Auf den Karneval,
ein dreifach: „KG-Waggon“ Alaaf, Prinz Thomas III. Alaaf, Kaiser Chrisi Alaaf!

Geschrieben von Thomas am 12.02.2013

Funkenjubiläum gerockt


Funkenjubiläum gerockt

Ein ganz besonderes Highlight konnte die Funkengarde der Karnevalsfreunde Lammersdorf auf ihrer Jubiläumsparty am vergangenen Samstag verzeichnen.

Unter dem Jubel der anwesenden Funkengardisten erklomm der "Barde vom Pohl" (Henning) mit seinem perfekt abgestimmten Wanderradio (Sepp) die Bühne.

Extra aus dem Adventslager in Ettelscheid eingeflogen, 80 weinende Kinder zurücklassend, haben es sich die Pfadfinder der "KG WAGGON Lammersdorf" nicht nehmen lassen eine Abordnung zur "großen Schwester" zu schicken, um da mal so richtig Stimmung zu machen.
Nach einem Jubiläumslied extra zum Anlass war es dann endlich soweit- "Schokocroissant" mit 10.000den Watt verstärkt hallte durch Lammersdorf-
in Strömen flossen die Tränen der Rührung bei den sonst so stolzen Gardisten.

Doch damit nicht genug- zum ersten Male seit 61 Jahren wurde durch die "KG WAGGON" in Lammersdorf wieder ein "Bier- vernichtungs- Orden" verliehen. Und wer hätte den mehr verdient als die diejenigen, die es in 77 Jahren geschafft haben, das Lammersdorfer Lehrschwimmbecken einmal ganz leer zu trinken.

Danke der Funkengarde für die Einladung und die vielen Besuche bei "Pappnasen im Stahlmantel"

Geschrieben von Henning am 10.12.2012

Schaukasten am Waggon neu bestückt


Seit Mitte November ist das erste Projekt der neuen Pfadi- Runde
abgeschlossen. Der Schaukasten am Waggon ist wieder ein Schaukasten.
Das zuletzt ziemlich ramponiert aussehende, scheibenlose und abends dunkle Wrack hat jetzt wieder Leben und aktuelle Infos.

Scheibe neu eingesetzt, eine neue Rückwandbespannung und zunächst die allgemeinen Truppstundenzeiten aller Stufen.

Außerdem stellt sich die neue Pfadi- Runde in Wort und Bild vor. Uuuund das Licht leuchtet wieder.....

Also einfach mal vorbei und rein schauen!

Geschrieben von Henning am 22.11.2012

Weinfest am 13.10.2012 im Waggon


Weinfest am 13.10.2012 im Waggon

Am Samstag, den 13,10.2012 ist wieder Weinfest im Waggon.
Wir freuen uns auf Euch!

Geschrieben von Sven am 23.09.2012

5 Lammersdorfer in Südafrika


5 Lammersdorfer in Südafrika

Am 9. Juli ging es endlich los: das Ereignis, das wir fünf lammersdorfer Pfadfinder dieses Jahr so sehnlichst erwartet haben. Unser Trip nach Südafrika zusammen mit 18 weiteren Pfadfindern aus dem Diozösanverband Aachen sollte diesen Montag starten.
Der Flieger Richtung Dubai startete um 21 Uhr abends und nach sechsdreiviertel Stunden Flug wurden wir von ekelhaft feucht-schwüler Luft am Flughafen in Dubai in Empfang genommen, wo wir zwischen drei und vier Stunden auf unseren nächsten Flug nach Durban warten mussten.
Der gesamte Flughafen funkelte nur so von Gold und Schmuck, der an allen Ecken zum Verkauf angeboten wurde. Doch die meisten von uns verbrachten ihre Zeit damit, auf dem angenehm kühlen Boden zu schlafen. Einkaufen war bei den dortigen Preisen leider nicht möglich, außer man wollte für 0,5 Liter Cola sieben Euro bezahlen.
Die nächsten sieben Stunden saßen wir wieder im Flieger, aber die Zeit verging auf Grund der tollen Entertainementausstattung relativ schnell.
Im Dunkeln kamen wir dann in Südafrika an, obwohl es gerade mal 18 Uhr war. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit den Mietbussen, wurden wir dann von den ortsansässigen Pfadfindern und Sifiso (einer der Südafrikaner, die uns schon im Februar besucht hatten) zu unserer Nachtunterkunft geführt und mit einem traditionell indischen Gericht begrüßt. Jetzt mag man sich vielleicht fragen, wieso indisch?! Die Erklärung lautet, dass man in Durban die meisten dort lebenden Inder, abgesehen natürlich von denen in Indien, finden kann.
Am nächsten Tag besichtigten wir dann die Stadt selbst. Es war wirklich erstaunlich, wie sauber und ordentlich der Stadtkern selbst im Gegensatz zu den Randbezirken war. Man konnte halt merken, wie die Einwohner versuchten, den Touristen einen Eindruck vom Paradies zu verschaffen. Sobald man jedoch in die Einkaufsstraßen der Dunkelhäutigen selbst oder andere Bezirke, die nicht für Touristen vorgesehen waren, kam, quellten die Mülltonnen (wenn es sie denn gab) über und die Armut war nicht zu verkennen. Erschreckend, wie nah Armut und Reichtum nebeneinander sein können.
Nach einer Stadtrundfahrt und einem kräftigendem Imbiss, kamen wir in den Genuss, die ganze Stadt von der Spitze des WM-Stadions aus, zu sehen: eine atemberaubende Aussicht.
Auch das Bad im indischen Ozean war ein wirklich tolles Erlebnis bevor es dann wieder zurück ging.
Die nächsten zwei Tage wurden mit scheinbar endlosen Autofahrten Richtung Mataffin, wo wir die längste Zeit verbringen sollten, ausgefüllt. Aber der Anblick der wunderschönen und auch verschiedenartigen Landschaften entschädigte uns mehr als genug für die langen Stunden im Auto. Außerdem lernten wir während unseres Zwischenstopps neue super nette Pfadfinder lernen und sahen schon viele Tiere, die man eigentlich nur aus dem Fernsehen kennt, live, zum Beispiel Strauße, Emus, Zebras, Wasserbüffel, Nashörner und Springböcke. Zwar befanden sich die Tiere in riesigen Gehegen (fast so groß wie der gesamte Kölner Zoo), aber dennoch war es ein großartiges Gefühl sie hier in Afrika zu sehen.
In Mataffin selbst schliefen wir in einer Scouthall, die direkt neben einem der WM-Stadien – dem Mbombela Stadion- lag. Die sanitären Anlagen versetzten uns zu Beginn in Schrecken, man hatte sich jedoch schnell daran gewöhnt.
Am direkt auf die Ankunft erfolgendem Wochenende hatten wir eine ganz besondere Aufgabe vor uns: wir wollten einen südafrikanischen Aufnäher erlangen, wofür wir das Fox’s Adventure bewältigen mussten; das heißt an einem Tag einen Berg erklimmen und am nächsten Tag wieder mit dem Mountainbike runterfahren. „So weit, so gut“, dachte sich jeder von uns. Kann ja eigentlich nicht so schwer sein. Pustekuchen!
Schon der Aufstieg gestaltete sich als äußerst riskantes und risikoreiches Erlebnis; es ging die meiste Zeit durch Dschungelartiges Gelände steil hoch und auch manchmal wieder genauso steil runter. Ein Unternehmen dieses Formats wäre in Deutschland so niemals erlaubt, denn es geht völlig ungesichert an Schluchten und Steilabhängen vorbei. Ein falscher Schritt und „Tschüss“. Doch glücklicherweise kam die ganze Gruppe, abgesehen von ein paar Kratzern und Schnitten, vollkommen gesund oben auf dem Berg an und wurde mit einer phänomenalen Aussicht belohnt. Das einzig Negative war unsere Unterkunft für diese Nacht, die durch den Wind beinahe auseinander zu fallen schien und mit nicht gerade der schönsten Toilette versehen war. Am Sonntag ging es dann in siebener Grüppchen auf Fahrräder den Berg wieder runter. Da Martin kein Fahrrad fahren konnte, legte er die Strecke zu Fuß zurück und zwar in nur zwei Stunden!! Eine top Zeit, leider bekam er trotzdem keinen Badge, da die südafrikanischen Pfadfinder diesbezüglich etwas engstirnig waren. Die Fahrradfahrt selbst gestaltete sich für den Großteil von uns als Höllentrip, denn die Bremsen funktionierten weniger gut und die Strecke stellte sich als reine Ruckelpiste heraus. Dennoch kamen alle gesund und voller Stolz, diese schwere Aufgabe gemeistert zu haben, unten an.
Nach der Verleihung der Aufnäher ging es zurück nach „Hause“, um sich auszuruhen, da am nächsten Tag unser einwöchiges soziales Projekt starten sollte.
Dieses begann damit, dass wir uns zunächst einmal alle gemeinsam das Gelände, wo wir Beete anlegen sollten, ansahen: das reinste Schlachtfeld. Wir wollten einem sogenannten Good Hope Centre helfen, indem wir den Garten, mit dessen Hilfe, die betreuten Kinder und deren Familien versorgt wurden, vergrößern. Doch die Fläche war übersät mit Müll, außerdem wurde unsere Aufgabe nicht gerade dadurch erleichtert, dass uns die südafrikanischen Frauen voller Zweifel und Misstrauen musterten und nicht recht wussten, wie sie uns einschätzen sollten.
Doch nach anfänglichen Startproblemen wurde der Plan aufgestellt, Beete zu graben und einen neuen Wassertank aufzustellen, der mithilfe von Bewässerungsschläuchen für die automatische Bewässerung der Beete sorgen sollte.
Leider stellte sich heraus, dass wir zu Beginn viel zu wenig Werkzeug hatten, was zuerst einmal alles organisiert werden musste. Der Boden war außerdem so hart und staubtrocken, dass selbst ein Traktor, den uns netterweise ein benachbarter Farmer zur Verfügung gestellt hatte, erst nach gründlicher Bewässerung während eines ganzen Tages die Fläche pflügen konnte. Dann ging es los mit Beete abstecken und Wege ausheben, sowie letztendlich bepflanzen und Bewässerungsschläuche verlegen. Die ganzen Tage über kochten die Frauen für uns und langsam entstanden neue Freundschaften und engere Bindungen. Die „Kindergartenkinder“ waren die ersten die sofort Vertrauen zu uns hatten und regelmäßig Kuschel- und Spieleinheiten forderten, die trotz der vielen Arbeit natürlich gerne gegeben worden.
Am letzten Abend des Projektes – dem Donnerstagabend – wurden mit großem Stolz die acht riesigen Beete bepflanzt. Die Frauen staunten nicht schlecht, als sie sahen, was hier geleistet worden war. Und als ihnen erklärt und gezeigt wurde, dass auch die Bewässerung ganz einfach und automatisch durch das Aufdrehen eines Hahnes erfolgte, erhob eine alte Dame sogar ihre Hände zum Himmel und sagte: „Pray Scouts!“ Ein Moment, der Gänsehaut zur Folge hatte und uns zeigte, dass sich die harte Arbeit vollkommen gelohnt hatte.
Am folgenden Wochenende ging es dann allein, zu zweit oder zu dritt in die Gastfamilien. Die Erfahrungen, die dort jeder gemacht hat, sind so verschieden und vielfältig, dass man sie in keinem Bericht zusammenfassen könnte. Soviel sei nur gesagt: Feiern und Party machen können die Südafrikaner tausendmal besser als wir Deutschen und wenn sie wollen auch ohne Alkohol!
Vor allem mit den südafrikanischen Scouts verstanden wir uns bestens und besuchten unter anderem ein Fussballspiel im WM-Stadion, welches fast eine Stunde später als angekündigt angepfiffen wurde. Ein Zeichen dafür, wie locker und relaxed die Südafrikaner das ganze Leben sehen. Sie leben im Jetzt und nicht in der Zukunft oder der Vergangenheit. Sie wollen ihr Leben genießen und Spaß haben. Deshalb hat es auch keine Menschenseele (außer vielleicht die Polizei) gestört, wenn wir mit bis zu 19 Mann auf der Ladefläche eines kleines weißen Pick-Ups zu unserer „Arbeitsstelle“ gefahren waren.
Die letzte Woche war dann eher touristenmäßig gestaltet:
Montags fuhren wir eine sogenannte Panorama Route entlang, auf der es atemberaubende Landschaften und Ausblicke zu bestaunen gab; unter anderem God’s Window, den Berlin Fall, sowie eine Art Canyon. An diesen Naturschönheiten tummelten sich natürlich auch Verkaufsstände, die allerlei Souvenirs anboten. Die perfekte Gelegenheit, sein Handeltalent unter Beweis zu stellen und einige Mitbringsel für Zuhause einzukaufen.
Dienstag organisierten wir den ganzen Tag über ein sogenanntes Campfire. Das ist ein Lagerfeuerabend, wo man sich mit den Pfadfindern trifft und am Feuer zusammen sitzt. Aber nicht so wie wir das kennen. Anstatt gemütlich ein paar Lieder mit der Gitarre zu klimpern, tanzen und singen alle wie die Verrückten und keiner sitzt still rum. Da ist richtig Leben in der Bude. Uns zu Ehren wurde sogar ein richtiger traditioneller Tanz aufgeführt. Aber das Beste an diesem Abend war, dass wir das Mpumalanga Halstuch verliehen bekamen. Dieses Halstuch zeichnet besondere Taten aus und ist nicht zu kaufen. Es wurde uns mit den Worten „Wir seien nun ein Teil der Mpumalanga Familie“ verliehen und wirklich jeder von uns war total gerührt. Diese Menschen hatten nicht viel, aber das, was sie hatten, wollten sie mit uns teilen aus Dankbarkeit für eine Sache, die uns lediglich vier Tage Arbeit gekostet hatte. Das zeigte uns, wie verwöhnt wir eigentlich sind und wie gut, wir es in Deutschland haben. Endgültig Abschied genommen wurde an diesem Tag zum Glück noch nicht, denn zunächst ging es noch für zwei Tage in den Krüger National Park.
Ein absolut einmaliges Abenteuer. Wir sahen so viele verschiedene Tiere und Pflanzen, die sich kaum mit Worten, sondern höchstens mit Bildern beschreiben lassen. Leider wurde uns das Glück die gesamten Big 5 zu sehen, leider nicht zu teil, da wir einfach keinen Löwen finden konnten. Dennoch war es ein tolles Erlebnis und man sollte sich eher über jedes Tier, das man gesehen hat freuen, anstatt sich über die Tiere zu ärgern, die man nicht gesehen hat.
Am Freitag wurde dann Abschied von den Menschen aus Mataffin genommen, das heißt von den Scouts, von den Frauen aus dem Good Hope Centre und Sifiso, der uns allen am meisten mit seiner verrückten Art ans Herz gewachsen war. Es flossen so manche Tränen, nicht nur bei uns, sondern auch bei einigen Südafrikanern. Es war einfach so erstaunlich, wie viel Dankbarkeit und Liebe uns für unsere Hilfe entgegengebracht wurde. Manchmal schien es so, als seien wir wirklich Helden, dabei hatten wir lediglich Beete angelegt. Einfach ein tolles Gefühl, vor allem als wir sehen konnten, dass die Frauen selber begonnen hatten, einen weiteren Teil der aufgepflügten Fläche, in Beete umzugraben. Es war so faszinierend, dass man ganz einfach einen Stein ins Rollen bringen konnte, wenn man nur will. Und wir wollten!!
Umso schwerer fiel uns allen der Abschied, wir hoffen, dass wir diesen Menschen, etwas von unserem Glück abgeben konnten. Wobei ich manchmal eher das Gefühl habe, dass sie trotz ihrer bescheidenen Mittel wesentlich glücklicher als manch einer von uns sind und wir noch so einiges von ihnen lernen können, was das Leben angeht.
Die letzten drei Tage verbrachten wir schließlich in Johannisburg, wo wir unter anderem das Apartheidsmuseum besuchten. Bei manchen der Bilder und Filme, die uns dort erwarteten, konnte es einem kalt den Rücken runter laufen; die Dunkelhäutigen waren früher wirklich grausam behandelt, verfolgt und getötet worden und auch in der heutigen Zeit kann man an manchen Orten noch Unterschiede bemerken. Johannisburg war eines der besten Beispiele; die Reichen (oft Hellhäutige) verschanzen sich in ihren Villen und Häusern, umgeben von Mauern, Stacheldraht und Elektrozäunen und können per Notfallbutton jederzeit Sicherheitsmänner zu sich rufen. Und keine zehn Meter weiter sitzen zehn dunkelhäutige Menschen auf Pappkartons um ein kleines Feuer und versuchen sich gegenseitig aufzumuntern und Trost zu spenden. Ziemlich erschreckend, wie es in einem Land solchen Reichtum so wie solche Armut geben kann.
Montags ging es dann zum Flughafen, um den Flieger um viertel nach sieben nach Hause zu nehmen. Es war ein Abschied schweren Herzens von einem Land, das uns mit seiner tollen Art zu Leben und seiner Fähigkeit zu Begeistern einfach verzaubert hat. Ein Land voller Wunder und Abenteuer, voller Freude und Spaß, voller Armut und Traurigkeit, Südafrika, das Regenbogenland.
Hoffentlich konnte euch dieser Bericht einen kleinen Überblick über das geben, was uns wiederfahren ist, aber um ehrlich zu sein, ist das eigentlich kaum möglich. Dieses Land muss man einfach selber schmecken, hören, fühlen und erleben und allen, die die Möglichkeit hatten mitzureisen und ihre Chance nicht genutzt haben, strecken wir in aller Höflichkeit die Zunge raus und sagen „Ganz schön blöd von euch!“
Wenn ihr noch mehr von dieser Reise erfahren wollt, fragt ihr am besten bei uns fünf nach oder guckt einfach mal hier rein:
http://baam2012.inet-scout.eu/
Das ist unser Blog, in den wir jeden Tag Berichte geschrieben und ganz viele tolle Bilder hochgeladen haben.

Geschrieben von Sarah am 07.08.2012

Lammersdorfer Pfadfinder werden 40!


Lammersdorfer Pfadfinder werden 40!

Großes Jubiläumslager am Waggon

Die Lammersdorfer Pfadfinder feiern vom 07.06. - 10.06.12 ihr 40-jähriges Stammesjubiläum am „Waggon“.

Als 1972 der Stamm gegründet wurde, wusste sicherlich keiner, ob der Stamm den Lauf der Zeit überdauern könnte und stets neue Mitglieder zur Fortführung der Pfadfinderbewegung, die weltweit die größte Jugendbewegung mit rund 38 Millionen Kinder und Jugendliche ist, finden würde.

Doch ist es inzwischen unzähligen ehrenamtlich tätigen und motivierten Menschen zu verdanken, dass der Stamm Maximilian Kolbe zu einem großen Pfadfinderstamm herangewachsen ist.
Mit rund 120 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ist der Verein aus Lammersdorf nicht mehr wegzudenken und leistet einen guten Beitrag zur Jugendarbeit in der Gemeinde.

Natürlich wollen wir diese „Erfolgsgeschichte“ angemessen feiern.

Rund 200 befreundete Pfadfinder werden vom 07.-10.06.12 am Waggon ihr Lager aufstellen und einige schöne Tage verbringen.
Auch die Kinder, Jugendlichen und Erwachsene aus Lammersdorf und Umgebung sowie alle Freunde und Gönner sind herzlich eingeladen das Jubiläum mit zu feiern.

Wir freuen uns, wenn viele den Weg zum „Waggon“ in Lammersdorf (neben dem Sportplatz) finden werden.

Als kleine Hilfe, was wann wie stattfindet, folgt nachstehend eine kleine Übersicht über das Programm:

Freitag:
- 13.30 – 17.00 Uhr: Kleinspiele-Award (alle Kinder im Alter 7-12 Jahre)
und Fußball- und Volleyballturnier (alle Jugendlichen im Alter 13-18 Jahre)
Anmeldung bis 13 Uhr. Die Eltern können sich in der Zeit an unserer Cafeteria stärken.

- 19.30 Uhr: offizieller Jubiläumsabend (Beiträge der Stufen) mit Weinfest und sonst. Getränken…

Samstag:
- 19 Uhr: LIVE-BAND „Shadowplay“ (Cover-Rock) – Eintritt Frei!
- 20.45 Uhr: EM-Public-Viewing (Deutschland : Portugal)
anschließend geht’s weiter mit „Shadowplay“

Sonntag:
- 10 Uhr: gemeinsamer Gottesdienst am „Waggon“

Zum o.g. Programm sind Alle aus Lammersdorf und Umgebung herzlich eingeladen!


Gut Pfad!
Die Pfadfinder Lammersdorf.

Geschrieben von Thomas am 28.05.2012

Cocktailabend im Waggon


Cocktailabend im Waggon

Auch wenn das Wetter zur Zeit eher für Glühwein und Punsch einlädt, stellen wir uns schonmal auf "Sommer" ein.

Am Samstag, 28.04.2012 ist es endlich wieder so weit - Cocktailabend im Waggon!

In altbewährter Tradition werden wieder Cocktail-Klassiker gereicht, natürlich auch alkoholfreie...

Es sind alle eingeladen, die gerne in gemülicher Atmosphäre den ein oder anderen Cocktail trinken möchten und dabei Spaß haben...

Wir freuen uns auf Euren/Ihren Besuch!

Geschrieben von Thomas am 13.04.2012

"Pappnasen im Stahlmantel"


"Pappnasen im Stahlmantel"

Wir schreiben das Jahr 2012 - die fünfte Jahreszeit.
Ganz Lammersdorf erholt sich vom anstrengenden Altweiber-Donnerstag.

Ganz Lammersdorf? Nein. In einer kleinen "Blechdose" versammeln sich Karnevalsjecke, die die Nase nicht voll genug bekommen und feiern mit der "KG Waggon" wieder die ultimative Karnevalssitzung "Pappnasen im Stahlmantel"

Zu unseren besonderen Gästen zählen wir seit Jahren unter den Karnevalsfreunden die Funken und natürlich den Prinzen mit Gefolge.

In entspannt ausgelassener und frohsinniger Atmopshäre präsentiert die "KG Waggon" seit Jahren selbstproduziertes und ansehnliches Programm:

Auftakt machte wie immer die eigene Band "SeToBo", die neben Karnevalsmusik auch akuelle Hits spielte.

Von weit her angereist entzückte die "Sachsen Candü" mit ihrem speziellen Dialekt die Gäste.

Der Barde ausm Pool brachte mit seinem lebendigen Wanderradio Evergreens wie "Schococroissant" zum Besten.

Das alte Ehepaar Erna und Herbert erzählten Schwanks aus ihrem Leben und der "Feldmeister und sein Pfadi" zeigten Einblicke in die Wirklichkeit eine Pfadfinders.

Die "KG-Waggon" besitzt natürlich auch Ehrenhutträger. Die bisherigen Ehrenhutträger Henning, Maria, Thomas und Katrin zählen nun Snickers als neuen Ehrenhutträger zu ihren Reihen.

Höhepunkt des ganzen karnevalistischen Treibens war natürlich unsere eigene Schowtanzgruppe "Green Silverstars".
Mit tänzerischem Hochgenuss begeisterten sie wieder die Menge und zeigten, dass man nicht unbedingt viel Platz benötigt, um einen guten Showtanz darzubieten...

So ging es dann - ganz dem Motto "... wir feiern die ganze Nacht...." - bis in die frühen Stunden fröhlich weiter.

Einen besonderen Dank möchten wir unseren Funken und unserem Prinzen aussprechen, die trotz des vollen Terminkalenders immer noch gerne zu "Pappnasen im Stahlmantel" kommen und mit uns feiern.

Besonders haben wir uns darüber gefreut, dass der Prinz uns mit seinem Prinzenabend finanziell bedacht hat und uns eine neue Jurte finanziert.
Vielen Dank!

"Auf unseren Prinzen Ernst ein dreifach:
- Laimisch Allaaf!
- Prinz Ernst Allaaf!
- Pfadfinder Allaaf! "


Geschrieben von Thomas am 25.02.2012

(Versuchter) Einbruch am "Waggon" in Lammersdorf


Mit Schrecken mussten die Lammersdorfer Pfadfinder feststellen, dass in den vergangenen Tagen versucht wurde, in den "Waggon" in Lammersdorf einzubrechen.

Mit grober Gewalt wurde ein in Beton eingelassener Torpfosten aus dem Boden gerissen und die Türe des Geräteschuppen aufgebrochen.

Auch wurde versucht, in den Waggon einzubrechen. Ein Türschloss wurde beschädigt. Der Einbruch in den Waggon gelang aber nicht. Ob der oder die Täter gestört wurden, ist nicht bekannt.

Der "Waggon" der Lammersdorfer Pfadfinder ist in der Vergangenheit leider schon mehrfach Ziel sinnloser Zerstörungswut gewesen.

Eine Anzeige bei der Polizei läuft bereits.

Wer sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall hat, wendet sich bitte per E-Mail direkt an die Pfadfinder: information@pfadfinder-lammersdorf.de




Geschrieben von Thomas am 27.12.2011
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